Seniorama Reise 2026 – Ein Sommertag voller Freude und schönen Begegnungen

Mitte Juni hiess es wieder: Sonnenhut auf, Vorfreude einpacken und gemeinsam auf Reisen gehen! Schon früh am Morgen herrschte beim Treffpunkt in Bachenbülach ein fröhliches Treiben. Herzliches Begrüssen, erwartungsvolle Gesichter und lebhafte Gespräche machten schnell klar: Dieser Tag würde etwas Besonderes werden. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich warmen Temperaturen startete unsere gutgelaunte Seniorama-Gruppe zu einem erlebnisreichen Ausflug in den Schwarzwald – bereit für neue Eindrücke, frohe Gemeinschaft und schöne gemeinsame Stunden.

Dieses Mal durften wir einen besonderen Reisebegleiter mit dabeihaben: Günter Bolzern, Berufsfotograf, der sich schon früh bereit erklärt hatte, diesen Tag fotografisch zu begleiten und die entstandenen Bilder Seniorama als Geschenk zur Verfügung zu stelle, – vorausgesetzt, seine Agenda würde es zulassen. Und tatsächlich: Sein Kalender blieb genau an diesem Donnerstag frei, während sich aussergewöhnlicherweise ein Auftrag erst auf den kommenden Samstag ergab. Eine solche Fügung lässt staunen und erinnert daran, dass manches wie gelenkt erscheint – wie eine feine Leitung aus himmlischen Höhen. So durften wir Günter an unserer Seite wissen, der mit seinem geschulten Blick sicher manche wertvollen Momente eingefangen hat. Nun sind wir schon gespannt auf die vielen schönen und eindrücklichen Bilder, die diesen besonderen Reisetag bestimmt noch einmal lebendig machen und manche Erinnerung aufs Neue aufblühen lassen.

Unsere erste Station führte uns zur faszinierenden Smilestones Miniaturwelt in Neuhausen am Rheinfall. Dort teilte sich unsere Gruppe ganz unkompliziert auf: Die einen zog es direkt in die detailreiche Miniaturwelt, während sich andere zuerst bei Kaffee und Gipfeli gemütlich stärkten. Mit viel Staunen entdeckten wir bekannte Landschaften, liebevoll nachgebaute Szenen und unzählige kleine Überraschungen. Immer wieder blieb man stehen, schmunzelte oder bewunderte die feinen Einzelheiten. Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Kreativität und Hingabe diese kleine Welt gestaltet wurde.

Danach ging unsere Reise weiter über Bargen nach Blumberg-Epfenhofen, wo im Landgasthof Löwen bereits das Mittagessen auf uns wartete. In gemütlicher Atmosphäre liessen wir uns verwöhnen und genossen nicht nur das feine Essen, sondern auch die fröhliche Gemeinschaft. Es wurde erzählt, gelacht und ausgetauscht – und wie so oft verging die Zeit viel zu schnell.

Gut gestärkt stand am Nachmittag ein ganz besonderes Erlebnis bevor: die Fahrt mit dem historischen Zug der Sauschwänzlebahn. An diesem heissen Sommertag waren alle Fenster weit geöffnet, damit wenigstens ein wenig Luft durch die Wagen ziehen konnte. Die Diesellok zog uns schnaufend und lärmend durch die herrliche Landschaft des Schwarzwaldes – vorbei an grünen Hügeln, durch Tunnel und über eindrucksvolle Brücken. Das Rattern des Zuges, der Fahrtwind, das Stimmengewirr und das lebhafte Geschwätz im Wagen liessen bei vielen Erinnerungen an frühere Zeiten wach werden. Man fühlte sich zurückversetzt in die Jugend, als man noch oft so unterwegs war – mit offenen Fenstern, viel Lärm, einfachen Reisen und nicht immer nur voller Freude und Abenteuer. Oft bedeuteten solche Fahrten auch Aufbruch ins Leben, hinein in eine unbekannte Zeit – vielleicht ins Welschlandjahr, in die Rekruten-schule oder ins Militär, an eine neue Arbeitsstelle oder weg von zuhause in eine ungewisse Zukunft. Gerade diese besondere, fast schon nostalgische Stimmung machte die Fahrt für viele zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Während der rund einstündigen Fahrt durften wir uns beim Einstieg bereits mit einem feinen Stück Kuchen versorgen – was bei all dem Einsteigen in die historischen Wagen fast schon ein kleines Abenteuer für sich war. Mit einem Lächeln und gegenseitiger Hilfe fand aber jeder seinen Platz, und so schmeckte der Kuchen in dieser besonderen Atmosphäre gleich doppelt so gut. Kurz darauf wurde im Zug auch der Kaffee serviert – schwarz wie der Schwarzwald selbst –, sodass wir die gemütliche Fahrt bei Kaffee und Kuchen ganz entspannt geniessen konnten.

Nach der Ankunft in Weizen traten wir die Heimreise mit dem Reisecar an. Die Rückfahrt führte uns via Stühlingen über die Siblingerhöhe und Eglisau zurück nach Bachenbülach. Im Car wurde noch viel erzählt, Erinnerungen wurden ausgetauscht und man spürte: Dieser Tag hatte uns allen gutgetan.

Am späten Nachmittag kamen wir müde, aber reich beschenkt wieder zuhause an – mit vielen schönen Eindrücken, frohen Begegnungen und wertvollen Erinnerungen im Gepäck.

Ein herzliches Dankeschön gilt Martin Lobsiger, der diese Reise mit grossem Engagement, viel Umsicht und Liebe zum Detail vorbereitet und organisiert hat. Mit seiner ruhigen, herzlichen und humorvollen Art hat er uns den ganzen Tag aufmerksam begleitet, sicher geführt und stets für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Man spürte: Hier ist jemand unterwegs, der mit Herz dient und Gemeinschaft lebt. Ebenso danken wir Günter Bolzern von Herzen für seinen wertvollen Einsatz als Fotograf und für das Geschenk seiner Zeit und seiner Bilder.

Solche gemeinsamen Tage sind ein Geschenk und stärken nicht nur die Gemeinschaft, sondern schenken auch Freude, Erholung und neue Kraft.

Wir freuen uns schon heute auf das nächste gemeinsame Unterwegssein.

Verfasser

Robert Schneiter

ehrenamtlicher Mitarbeiter

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